LocON – Ortung und Kollisionsvermeidung
Wie man Ressourcen effektiv verwalten kann
LocON zeigt am Beispiel eines Flughafens die metergenaue Lokalisierung von beweglichen Ressourcen, wie Fahrzeuge, Flugzeuge und auch Fachpersonal. Gleichzeitig werden all diese beweglichen Objekte eindeutig identifiziert. Dadurch ist eine optimale Einsatzplanung von Fahrzeugen, Sicherheitspersonal und sonstigen Spezialisten im Normalbetrieb und insbesondere bei Notlagen gewährleistet.
Neben einer allgemeinen deutlichen Steigerung des wirtschaftlichen Einsatzes aller Ressourcen erhält man zusätzlich noch die bisher nicht bekannte Möglichkeit, Notsituationen aller Art effektiv und konsequent aufzulösen.
Vermeidung von unerwünschten Begegnungen
Eurocontrol, die europäische Luftüberwachungsbehörde berichtet, dass es in Europa auf Flughäfen im Schnitt alle 8 Stunden eine unerwünschte Begegnung zwischen Luftfahrzeugen und Bodenfahrzeugen bzw. Menschen gibt. Viele dieser Begegnungen sind zwar gefährlich, können aber durch menschliche Geschicklichkeit häufig gerade noch gerettet werden. LocON hilft dabei, diese Begegnungen schon im Vorfeld zu vermeiden, bringt Ordnung in die Arbeitsabläufe, organisiert den optimalen Einsatz von Spezialfahrzeugen und unterstützt dabei, täglich Unfälle zu vermeiden.
So ganz nebenbei können „Verkehrssünder“ identifiziert werden und durch geeignete Maßnamen, wie z. B. Nachschulungen, besser qualifiziert werden.
Die lückenlose Überwachung der Taxiways und des Vorfeldes sorgen in der Regel dafür, dass ein Flugzeug, das unter ILS-Bedingungen gelandet ist, auch sicher bis zu seinem vorgesehenen Parkplatz kommt. Der Flughafen muss also auch bei erschwerten Sichtbedingungen nicht geschlossen werden. Große finanzielle Verluste für Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften und alle dazugehörigen Unternehmen oder Dienstleister können sicher minimiert oder sogar vollständig vermieden werden.

